Wie helfen AS-Motor Geräte im Weinbau

Dank der Geräte von AS-Motor wird die Arbeit im Weinberg wesentlich erleichtert.

Der Anbau von Reben zur Gewinnung von Trauben und für die Herstellung von Wein ist eine der ältesten ackerbaulichen Maßnahmen in der Geschichte der Menschheit. Dabei hat der Weinbau im Lauf der Geschichte nicht nur die Kulturlandschaft in vielen Regionen eindrücklich gestaltet, sondern ist vielerorts auch ein wichtiger Teil der Lebensart geworden. Obwohl die Weinrebe hohe Ansprüche an das Klima stellt und gemäßigte Klimazonen bevorzugt, ist der Weinbau mittlerweile auch aus Mitteleuropa nicht mehr wegzudenken. Umweltschonende Produktionsmethoden sind in den letzten Jahrzehnten immer wichtiger geworden.

Im Rahmen des „integrierten Weinbaus“ stehen die Schonung der Produktionsgrundlage, der Umwelt und der Schutz der Gesundheit im Fokus des nachhaltigen Weinbaus. Die Begrünung der Weingärten ist wesentlicher Bestandteil der notwendigen Maßnahmen. Die Dauerbegrünung verbessert die Bodenstruktur, vermindert Nitratauswaschung und Erosionsgefahr. Außerdem erhöht sie die Kapazität des Bodens, Wasser und Nährstoffe zu speichern.

Beispiele für Einsatzfelder

Pflege und Schnitt von Dauer- und Teilzeitbegrünungen

Bei der Pflege von Begrünungen kommen in erster Linie Mulchgeräte zum Einsatz. Vor allem im mitteleuropäischen Raum, wo Wein vor allem in Hanglagen angebaut wird, sind besondere Geräteeigenschaften gefordert. Ein sauberer Schnitt und eine gute Rebholzzerkleinerung sind neben der Hangtauglichkeit wesentliche Kriterien.

Der erste Allmäher von AS-Motor wurde genau für diesen Einsatzzweck entwickelt und daran hat sich bis heute nichts verändert. Die Geräte von AS-Motor wurden im Lauf der letzten 60 Jahre immer weiter auf die speziellen Anforderungen im Weinbau zugeschnitten und sind aus dem Fuhrpark vieler Winzer nicht mehr wegzudenken.

Wir verzichten in unserem Weinberg auf chemische Schädlingsbekämpfung und übermäßige Düngung. Deshalb bauen wir unseren Wein komplett auf Dauerbegrünung an. Zum Mähen nutzen wir hierfür schon seit Jahren AS Mäher, einen Allmäher AS 21 und einen Allmäher AS 28. Die Dreiradmäher sind ideal für unseren Einsatzbereich. Sie sind sehr wendig und fahren durch ihre Offenheit nach vorne leicht in hohes Gras und verarbeiten es hervorragend. [...] In unseren Hanglagen mähen wir mit dem 2-Takter, damit es mit der Schmierung keine Probleme gibt. Der Motor von AS ist einfach super und mit seinen sechs PS hat er richtig viel Power.

– Michael Horlacher (Hobbygärtner und Hobbywinzer aus Stuttgart)

Mit dem AS 901 Schlegelmulcher mähe ich das Gras in der Reihe und häcksele gleichzeitig altes Rebholz. Somit habe ich beim Schneiden weniger Arbeit und ich kann jetzt auf Glyphosat verzichten.

– Martin Gehauf (Landwirt und Weinbauer aus Freyburg/Unstrut)

Einsätze

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Blumenwiese

Blumenwiesen sind strukturreiche Lebensräume mit hoher Bedeutung für Insekten, Wildbienen und blütenabhängige Arten. Entscheidend ist nicht häufiges Mähen, sondern ein gezielter Schnitt zur richtigen Zeit. Vor der Blütephase kann der Aufwuchs rasch Höhen von 30–40 cm erreichen. Danach erfolgt die Pflege in größeren Abständen, meist ein- bis zweimal jährlich.

Für diese Form der extensiven Nutzung sind Maschinen erforderlich, die hohen, heterogenen Aufwuchs sicher schneiden, ohne die Fläche unnötig zu belasten. Saubere Schnitte, kontrollierte Ablage und eine angepasste Fahrweise sind zentral, um Pflanzenbestände zu erhalten und Regeneration zu ermöglichen.

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Hohes Wiesengras

Extensiv genutzte Wiesen wie Streuobstflächen, Ausgleichsflächen oder Straßenbegleitgrün werden bewusst nur ein- bis zweimal pro Jahr gemäht. Der Aufwuchs erreicht dabei Höhen von 60 bis über 100 cm und bildet dichte, strukturreiche Bestände.

Diese Pflegeform dient der Offenhaltung der Fläche und der Verdrängung von Gehölzen, nicht der Rasenpflege. Erforderlich sind Maschinen mit hohem Durchsatz, gleichmäßiger Schnittleistung und kontrollierter Ablage des Schnittguts. Nur so lassen sich große Biomassemengen effizient bewältigen, ohne die Fläche zu überlasten oder Boden und Vegetation zu schädigen.

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Mulchen und Zerfasern

Unterschieden wird zwischen extensivem (hohes Gras) und intensivem Mulchen (Zier- und Gebrauchsrasen). Für beide Arten gilt: Das Schnittgut wird für eine schnelle Verrottung mehrfach geschnitten und zerfasert und verbleibt auf der Fläche. Bei Zierrasen kommen spezielle Mulchmesser mit doppelter Schnittebene und kreisrunder Mulchglocke zum Einsatz. Bei hohem Gras vor allem Kreuzmessersysteme oder Schlegelmäher.

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Unebenes Gelände

Unebenheiten im Gelände gehören vor allem bei der Pflege von hohem Gras und bei Mähintervallen von lediglich 1-2 Mal im Jahr immer mit dazu. Unebenheiten können Löcher von Wühlmäusen, Ameisen- und Maulwurfshügel aber auch Wasserrinnen und Furchen sein. Durch hohe Bodenfreiheit, Allrad und Differenzialsperre sowie entsprechende Stollenbereifung sind viele Geräte von AS-Motor genau für diese Anforderung ausgelegt.

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Hanglage

Hanglagen können natürlicher oder auch künstlicher Natur sein. Bei der Einschätzung von Hanglagen werden Grad- und Prozentangaben verwendet, dabei entsprechen 20° in etwa 36% Steigung und 45° entsprechen 100% Steigung. Für diese speziellen Anforderungen wird bei AS-Motor-Geräten vor allem auf hohe Bodenfreiheit, steilen Rampenwinkel, niedriges Gesamtgewicht, optimale Gewichtsverteilung sowie niedrigen Schwerpunkt geachtet.

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Allrad-Antrieb

Beim Allradantrieb oder kurz 4WD wird die Antriebskraft auf Vorder- und Hinterachse geleitet. In Hanglagen über 30° sorgt der Allradantrieb nicht nur für die Bewältigung der Steigung sondern sorgt auch für ein hohes Maß an Sicherheit bei Bergabfahrten. Unter feuchten Bedingungen und in unebenem Gelände sorgt der Allradantrieb für den nötigen Vortrieb - auch dann, wenn die Räder einer Achse nicht mehr die nötige Traktion haben.