Sicherheit hat Vorrang – Wie ferngesteuerte Mäher Menschen aus der Gefahrenzone holen

Mit Abstand am besten Arbeiten

Steilhänge, Straßenböschungen, brennende Sonne und dichte Vegetation: Wer im kommunalen Grünbereich arbeitet, bewegt sich täglich an der Grenze zwischen Routine und Risiko. Früher standen Mitarbeitende mit Freischneidern in Hanglagen, eingehüllt von Lärm, Staub, Pollen und Abgasen – ein Knochenjob mit erhöhtem Unfallrisiko. Heute verändert ferngesteuerte Mähtechnik diese Realität grundlegend.

Roman Mühleck, Product Marketing Manager bei AS-Motor, bringt es auf den Punkt: „Ferngesteuerte Mäher machen Mäharbeiten einfacher und sicherer. Sie schützen Menschen vor Gefahren, die früher schlicht Teil der Tätigkeit waren.“

Der große Unterschied: Abstand statt Risiko

Mit einer Reichweite von bis zu 300 Metern halten AS-Motor RC-Mäher den Bediener konsequent aus dem Gefahrenbereich heraus. Das Risiko von Rutsch- oder Kippunfällen sinkt erheblich. Der Anwender steht im Schatten statt in der prallen Sonne, atmet saubere Luft statt Abgase, bleibt frei von Lärm, Pollen und Insektenstichen. Keine Vibrationen, keine unnatürlichen Haltungen, kein Kontakt zu Dornen oder Brennnesseln – ein Sicherheitskonzept, das direkt beim Menschen ansetzt.

Roman Mühleck erklärt:

„Seit der Erfindung des Freischneiders in den 1970er-Jahren galt dieser als Standard für steile oder unzugängliche Flächen. Aber die Belastung für den Körper war enorm. Erst die RC-Technik ermöglicht echtes, sicheres Arbeiten in solchen Lagen.“

Praxisbeispiel: Bauhof Wört – Sicherheit als Investition

Ein eindrückliches Beispiel liefert der Bauhof Wört im Ostalbkreis. Leiter Manfred Hopfensitz erinnert sich an frühere Einsätze mit Freischneidern und handgeführten Mähern: heiße Sommertage, Steilhänge, Hornissen, Staub und Gefahr. Heute arbeitet das Team mit einem AS 940 Sherpa 4WD RC– und der Unterschied ist greifbar.

Die Gemeinde entschied sich bewusst für eine Investition in Mitarbeiterschutz statt in reine Flächenleistung. Heute profitieren die vier Bauhofmitarbeiter von erhöhter Motivation, weniger Belastung und geringeren Ausfallzeiten. Arbeitsschutz wurde zum Wirtschaftsfaktor.

„In steilen Hanglagen ist man mit der Fernsteuerung aus dem Risikobereich raus. Der Mäher war für uns vor allem eine Entscheidung für die Sicherheit“

– Herr Manfred Hopfensitz (Leiter des Bauhofs der Gemeinde Wört) weiterlesen

Sicherer mähen – mit Fernsteuerung

Bei AS-Motor Mäher bieten Sicherheit durch Abstand und präzise Kontrolle. Jedes RC-Modell ist mit spezifischen Sicherheitselementen ausgestattet.

  • AS 940 Sherpa 4WD RC – Der weltweit erste Hybrid aus Aufsitz- und RC-Mäher. Ideal für welliges Gelände, Hänge und Flächen. Der Sherpa RC kombiniert Allradantrieb, Kreuzmesser-System und Surfdeck-Technologie mit einem ergonomischen Fahrersitz und intuitiver Fernsteuerung. Dank seiner Hangtauglichkeit bis 33°, klappbarem Bügel, Differentialsperre und geschlossener Mulchhaube bietet er maximale Sicherheit, auch in unwegsamem oder feuchtem Terrain.
  • AS 1000 Ovis RC – Der Schlegelprofi mit Raupenantrieb. Robust, einfach zu bedienen und für extreme Hänge bis 55° ausgelegt. Ideal für Lärmschutzwälle, Bahndämme und Solarparks.
  • AS 990 Tahr RC – Das Produktivitätswunder unter den RC-Mähern. Der Sichelmäher mit Kettenantrieb kann vorwärts und rückwärts mähen, spart Wendemanöver und steigert die Flächenleistung in Hanglagen bis zu 56° enorm.

Sicherer Steil mähen - entwickelt, getestet und gebaut in Deutschland.

Sicherheit trifft Effizienz

RC-Mäher wie der AS 1000 Ovis RC oder der AS 990 Tahr RC mähen Steilhänge bis zu 56° und arbeiten dabei präzise, sauber und bei richtigem Einsatz auch ökologisch sinnvoll. Neben der Sicherheit erhöhen sie die Flächenleistung im Vergleich zu handgeführten Geräten um das Sechs- bis Sechzehnfache.

Die Bediener stehen nicht mehr im Zentrum der Gefahr, sondern steuern sicher und präzise aus der Distanz. Das entlastet nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch Kommunen und Dienstleister, die mit sinkenden Krankheits- und Unfallquoten und höherer Mitarbeitermotivation rechnen können.

„Seit der Erfindung des Freischneiders in den 1970er-Jahren galt dieser als Standard für steile oder unzugängliche Flächen. Aber die Belastung für den Körper war enorm. Erst die RC-Technik ermöglicht echtes, sicheres Arbeiten in solchen Lagen.“

Gesundheit als Unternehmenswert

Lärm, Vibrationen, Staub und Abgase sind nach EU-Arbeitsschutzrichtlinien als Gesundheitsrisiken eingestuft. AS-Motor RC-Mäher reduzieren diese Belastungen auf ein Minimum und schaffen eine gesunde Arbeitsumgebung. Die Möglichkeit einen Mäher fernzusteuern bedeutet: weniger physische Anstrengung, höheres Wohlbefinden und geringere Gefährdung. Das ist kein Luxus – es ist gelebte Verantwortung den Mitarbeitenden gegenüber.

Roman Mühleck fasst zusammen:

„Manuelle Arbeit in Risikozonen ist heute nicht mehr vertretbar. Technik muss und kann den Menschen schützen.“

Fazit

Ferngesteuerte Mäher stehen für eine neue Generation professioneller Sicherheitstechnik. Sie kombinieren Produktivität mit Arbeitsschutz, Komfort mit Kontrolle. Kommunen und Dienstleister, die in RC-Technologie investieren, investieren nicht nur in Leistung, sondern in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter – und damit in Zukunftsfähigkeit.

Zudem leisten AS-Motor RC-Mäher einen Beitrag zur nachhaltigen, extensiven Grünpflege: weniger Bodenverdichtung, stabile Hangflächen und eine naturnahe Mahd, die Biodiversität fördert.

Jetzt sicher durchstarten

Schützen Sie Ihre Mitarbeitenden – und steigern Sie gleichzeitig die Effizienz Ihrer Arbeit. AS-Motor bietet ferngesteuerte Mäher für jedes Einsatzszenario: vom vielseitigen AS 940 Sherpa 4WD RC bis zum robusten AS 1000 Ovis RC.

Erleben Sie Sicherheit, Leistung und Nachhaltigkeit in einem System.

Wintervorbereitung für Ihren Rasen: Essentielle Tipps für Europäische Gartenbesitzer

„Ein Rasen, der für den Winter richtig vorbereitet ist, startet im Frühjahr kräftiger durch. Ein wenig Pflege jetzt macht den Unterschied für eine gesunde, grüne neue Saison.“

Roman Mühleck, AriensCo Experte für Rasenpflege

Der Winter steht vor der Tür, und es ist an der Zeit, Ihren Rasen für die kälteren Monate vorzubereiten. Nach einem langen Sommer, intensiver Sonneneinstrahlung und viel Fußverkehr kann das Gras stark beansprucht und anfällig für Schädlinge, Unkraut und Krankheiten sein. Die richtigen Schritte jetzt zu unternehmen, sorgt dafür, dass Ihr Rasen im Frühjahr kräftig und gesund zurückkommt.

Warum ist die Wintervorbereitung für den Rasen so wichtig?

Viele Gartenbesitzer fragen sich, warum die Wintervorbereitung des Rasens so entscheidend ist. Auch wenn das Gras im Winter ruht und oft von Schnee bedeckt ist, schützt eine gute Vorbereitung den Rasen vor extremen Temperaturen, Krankheiten und Belastungen, sodass es im Frühjahr mit voller Kraft zurückkehrt.

1. Wie reduziert man das Risiko von Schneeschimmel?

Schneeschimmel ist eine Pilzerkrankung, die Rasenflächen unter einer Schneedecke befallen kann. Er wird durch eine zu dicke Filzschicht gefördert – eine Schicht aus abgestorbenem Gras, die Feuchtigkeit speichert und das Wachstum von Pilzen begünstigt. Um das Risiko zu verringern:

Schritte:

  • Vertikutieren: Entfernen Sie überschüssigen Rasenfilz mit einem Vertikutierer oder Rechen. Während für kleinere Rasenflächen das manuelle Rechen ausreicht, ist für größere Flächen ein Vertikutierer ideal.
  • Belüften: Eine Bodenbelüftung durch Entfernen kleiner Erdpfropfen fördert die Durchlüftung und den Wasserabfluss. Das sorgt für eine optimale Nährstoffaufnahme und verhindert die Verdichtung des Bodens.

„Das Belüften des Rasens ist besonders im Herbst wichtig, um den Boden auf die Wintermonate vorzubereiten,“ erklärt Roman Mühleck, Rasenpflegeexperte bei AS-Motor.

2. Sollten Sie den pH-Wert des Bodens testen und anpassen?

Ja! Ein ausgewogener pH-Wert ist entscheidend für die Gesundheit des Rasens. In Europa variiert der pH-Wert je nach Region stark, und ein unausgeglichener Wert kann das Gras im Winter schwächen.

So passen Sie den pH-Wert an:

  • Verwenden Sie ein Bodentestkit, um den pH-Wert in verschiedenen Bereichen Ihres Gartens zu messen.
  • Für zu saure Böden kann eine kleine Menge Kalk helfen. Bei zu alkalischen Böden kann organisches Material wie Kompost oder Torf hinzugefügt werden.
3. Müssen Unkräuter im Herbst entfernt werden?

Ja, der Herbst ist die beste Zeit, um Unkraut zu bekämpfen. Wenn Unkräuter sich auf den Winter vorbereiten, leiten sie ihre Nährstoffe in die Wurzeln, was Herbizide effektiver macht.

Schritte zur Unkrautbekämpfung:

  • Verwenden Sie ein selektives Herbizid oder einen natürlichen Essig-Spray, um Unkraut gezielt zu bekämpfen.
  • Mähen Sie weiter regelmäßig, um das Unkrautwachstum zu kontrollieren. AS-Motor Mäher, wie z. B. die Hochgrasmäher, sind ideal, um auch größere Unkrautflächen zu bewältigen und Unkrautsamen zu entfernen.
4. Sollte man Laub harken oder mulchen?

Gefallenes Laub kann schön aussehen, aber es kann den Rasen ersticken, Licht blockieren und Feuchtigkeit festhalten, was Krankheiten fördert.

Optionen zur Laubentfernung:

  • Mulchen: Verwenden Sie Mulchmesser auf Ihrem AS-Motor Mäher, um die Blätter in kleine Stücke zu zerkleinern. Diese verrotten und versorgen den Boden auf natürliche Weise mit Nährstoffen.
  • Sammeln: Für einen sauberen Rasen können Sie die Blätter auch einsammeln und entfernen. AS-Motor bietet robuste Geräte, die Blätter effizient aufnehmen und für Ordnung sorgen.
5. Welcher Dünger ist vor dem Winter ideal?

Die Düngung vor dem Winter stärkt den Rasen und bereitet ihn auf das Frühjahr vor. Es ist jedoch wichtig, den richtigen Dünger für die Grasart und die Bodenverhältnisse auszuwählen.

Dünge-Tipps:

  • Wenden Sie einen langsam freisetzenden Dünger im späten Herbst an.
  • Gräser wie Schwingel und Weidelgras reagieren am besten auf stickstoffreiche Dünger. Für organische Optionen eignen sich Knochenmehl oder Kompost.
6. Sollten Sie den Rasen im Winter möglichst wenig betreten?

Ja, im Ruhezustand ist das Gras empfindlicher. Hohe Belastung kann den Boden verdichten und die Rasenhalme beschädigen.

Tipps zur Schonung des Rasens:

  • Versuchen Sie, den Rasen im Winter so wenig wie möglich zu betreten, insbesondere bei Frost.
  • Halten Sie Wege mit einem AS-Motor Gerät, wie beispielsweise einem Schneefräser, schnee- und eisfrei, damit Sie nicht über den Rasen laufen müssen.
7. Sind abgestorbene Pflanzen und Mulch für Stauden wichtig?

Abgestorbene Pflanzenreste können Schädlinge und Krankheiten anziehen, daher ist es wichtig, sie zu entfernen. Das Mulchen von Stauden schützt sie hingegen vor der Winterkälte.

Vorbereitung für Einjährige und Stauden:

  • Ziehen Sie abgestorbene Einjährige mit Wurzeln aus, um Schädlingsbefall vorzubeugen.
  • Schneiden Sie ruhende Stauden zurück und bedecken Sie sie mit einer Mulchschicht, um die Wurzeln vor niedrigen Temperaturen zu schützen.
8. Sollten kahle Stellen im Herbst nachgesät werden?

Der Herbst ist eine der besten Zeiten für die Nachsaat von Gräsern der kühlen Jahreszeit. Das füllt dünne Stellen auf und sorgt im Frühjahr für einen dichten, grünen Rasen.

Nachsaat-Tipps:

  • Verteilen Sie Grassamen auf kahlen Stellen und harken Sie diese leicht ein.
  • Gießen Sie die Bereiche gründlich, um die Keimung zu unterstützen. Die robusten Hochgrasmäher von AS-Motor erleichtern diese Arbeit auf unterschiedlichsten Flächen.
9. Was tun mit Gartenmöbeln und -zubehör im Winter?

Gegenstände wie Möbel oder Spielzeug können kahle Stellen verursachen und den Boden verdichten. Die Entfernung dieser Gegenstände verringert den Schaden und fördert ein gesundes Nachwachsen.

Lagerungstipps:

  • Bringen Sie die Gegenstände ins Gartenhaus oder in die Garage, um den Rasen zu schonen.
  • Ist der Lagerplatz knapp, rotieren Sie die Gegenstände gelegentlich, um Schäden an einer bestimmten Stelle zu vermeiden.

Sorgen Sie mit AS-Motor für einen gesunden Rasen im Winter und Frühjahr

Die richtige Vorbereitung auf den Winter legt das Fundament für einen kräftigen, gesunden Rasen im Frühjahr. Mit den robusten Geräten von AS-Motor, die speziell für Hochgras und steiles Gelände entwickelt wurden, meistern Sie selbst anspruchsvolle Flächen. Entdecken Sie unsere leistungsstarken Modelle, die perfekt auf die Bedürfnisse europäischer Rasenbesitzer zugeschnitten sind.

Welches Gras wächst auf Ihrem Rasen? Der umfassende Leitfaden für Wiesenpflege

„Ein gesunder Rasen beginnt mit der richtigen Pflege, abgestimmt auf den Grastyp und die Umgebung. Mit AS-Motor Geräten lässt sich jede Herausforderung meistern – egal ob Steilhang oder dichtes Hochgras.“

Roman Mühleck, Rasen-Experte AriensCo

Kein Rasen gleicht dem anderen – und das Wissen um die genaue Grasart auf Ihrem Grundstück kann den entscheidenden Unterschied machen. Mit der richtigen Pflege, abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen der Gräser, bleibt Ihr Rasen das ganze Jahr über gesund und schön.

Grasarten können auf den ersten Blick ähnlich wirken, doch eine „Einheitslösung“ gibt es bei der Rasenpflege nicht – besonders in Europa, wo klimatische und bodenspezifische Unterschiede eine große Rolle spielen. In diesem Leitfaden stellen wir Ihnen die gängigsten europäischen Grasarten vor, geben Pflegetipps und zeigen, wie AS-Motor Geräte für anspruchsvolle Bedingungen Ihnen helfen, selbst auf schwierigem Gelände oder an steilen Hängen den Rasen optimal zu pflegen.

Warm- und Kaltzeitgräser: Welche Grasarten passen zu Ihrer Region?

Grasarten lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen: Warmzeitgräser, die in heißen, trockenen Klimazonen gedeihen und im Winter ruhen, sowie Kaltzeitgräser, die sich an kühlere Bedingungen anpassen und frostresistent sind. Je nach Grasart und Standort bedarf es einer spezifischen Pflege und den richtigen Maschinen.

Europäische Grasarten und ihre Pflege

Bermuda-Gras (Cynodon dactylon)

Verbreitung: Südliches Europa

Beschreibung: Dieses strapazierfähige Warm-Season Gras, oft als „das Rasenwunder der Wärme“ bezeichnet, ist äußerst widerstandsfähig gegen Trockenheit und Belastung. Dank seiner Selbstregeneration wird es häufig für Sportplätze und Gärten im Mittelmeerraum eingesetzt.

Pflege-Tipps:

  • Bewässerung: Etwa 2,5 cm Wasser pro Woche
  • Mähen: Auf eine Höhe von 2-5 cm kürzen. Ein Rasenmäher wie der AS 510 bietet Präzision und saubere Schnitte, ideal für dichten Wuchs.
  • Saisonale Pflege: Im Frühjahr auf 1-2 cm kürzen; vor der Winterruhe die Höhe leicht anheben.

Zoysia-Gras (Zoysia japonica)

Verbreitung: Südliches und Übergangsklima in Europa

Beschreibung: Ein pflegeleichtes Warm-Season Gras, das sich durch seine dichte Struktur und Resistenz gegen Unkraut auszeichnet. Zoysia behält seine grüne Farbe länger als andere Sorten und ist ideal für pflegeleichte Gärten in wärmeren Regionen.

Pflege-Tipps:

  • Bewässerung: Kommt mit weniger Wasser aus, benötigt aber rund 2,5 cm wöchentlich.
  • Mähen: Auf 3-4 cm kürzen, um die Dichte zu bewahren. Ein Modell wie der AS 531 ist für niedrigen Wuchs optimal.
  • Belüftung und Vertikutierung: Im Frühling belüften, um Nährstoffe besser zugänglich zu machen.

Hoher Schwingel (Festuca arundinacea)

Vorkommen: Weit verbreitet in ganz Europa, insbesondere in kühleren Klimazonen

Beschreibung: Der Hohe Schwingel ist äußerst anpassungsfähig und gedeiht in verschiedenen Klimazonen. Aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit gegen Dürre und seines tiefen Wurzelsystems, das bis zu einem Meter tief reicht, ist er einer der beliebtesten Cool-Season Gräser in Europa. Der Hohe Schwingel wächst in dichten Büscheln, was ihm eine üppige, kompakte Erscheinung verleiht und gleichzeitig wenig Pflegeaufwand erfordert.

Pflege-Tipps:

  • Bewässerung: Der Hohe Schwingel benötigt eine tiefe, aber seltene Bewässerung, ideal für Gebiete mit mittlerem bis geringem Niederschlag.
  • Mähen: Am besten auf eine Höhe von 5-7 cm kürzen, wobei darauf zu achten ist, dass nicht mehr als ein Drittel der Länge auf einmal entfernt wird. Der AS 531 von AS-Motor ist für die Pflege von dichtem, robustem Gras wie dem Hohen Schwingel optimal.
  • Nachsäen: Um ein gleichmäßiges, gesundes Erscheinungsbild zu fördern, empfiehlt sich eine Nachsaat im Frühjahr.

Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)

Vorkommen: Nördliches und westliches Europa

Beschreibung: Das Deutsche Weidelgras ist eine schnellwachsende Grasart, die oft in Saatmischungen verwendet wird, um Rasenflächen rasch zu begrünen. Aufgrund seiner flachen Wurzeln bevorzugt es kühlere Temperaturen und regelmäßige Bewässerung. Mit seinem dichten, grünen Erscheinungsbild ist das Deutsche Weidelgras besonders widerstandsfähig gegenüber Trittbelastung, allerdings empfindlich gegenüber Trockenheit.

Pflege-Tipps:

  • Bewässerung: Benötigt eine kontinuierliche Wasserzufuhr, etwa 2,5 cm pro Woche.
  • Mähen: Die Schnitthöhe sollte zwischen 4-6 cm liegen. Durch das schnelle Wachstum ist regelmäßiges Mähen entscheidend; die Hochgrasmäher von AS-Motor bieten eine hervorragende Kontrolle für häufiges Schneiden.
  • Bodenpflege: Eine Belüftung des Bodens und das Entfernen von Rasenfilz alle zwei Jahre fördert ein gesundes Wurzelwachstum und sorgt für einen vitalen Rasen.

Wiesenschwingel (Poa pratensis)

Vorkommen: Nordeuropa und Gebirgsregionen

Beschreibung: Wiesenschwingel ist für seine sattgrüne Farbe und dichte Wuchsform bekannt und zählt zu den beliebtesten Kaltjahreszeit-Gräsern. Er gedeiht besonders gut in gemäßigten Klimazonen und benötigt eine regelmäßige Bewässerung und Düngung, um auch in wärmeren Monaten seine kräftige Farbe zu behalten.

Pflege-Tipps:

  • Bewässerung: Benötigt etwa 2,5-5 cm Wasser pro Woche, um vital zu bleiben.
  • Mähen: Halten Sie die Schnitthöhe bei 6-8 cm und erhöhen Sie diese während der Sommerhitze auf 8-10 cm. AS-Motor-Hochgrasmäher sind ideal für präzise, gleichmäßige Schnitte, die ein gesundes Wachstum fördern.
  • Saisonale Pflege: Entfernen Sie alle zwei Jahre Rasenfilz, um eine optimale Wasser- und Nährstoffzufuhr zu gewährleisten und das Wurzelwachstum zu unterstützen.

Saisonale Tipps für die Rasenpflege in Europa

  • Frühling: Düngen, lüften und bei Kaltzeitgräsern nachsäen.
  • Sommer: Regelmäßige Bewässerung, besonders bei Kaltzeitgräsern.
  • Herbst: Eine letzte Düngergabe und höhere Schnitthöhen zur Wurzelstärkung.
  • Winter: Möglichst nicht betreten und Mäharbeiten reduzieren.

Mit AS-Motor das ganze Jahr den besten Rasen pflegen

Das Verständnis für Ihre Grasart ist der erste Schritt zu einem gesunden, schönen Rasen. Mit der richtigen Pflege und den optimalen Maschinen – wie dem AS 63 für private Gärten oder dem AS 940 für professionellen Einsatz – erzielen Sie stets bestmögliche Ergebnisse. Mehr Tipps zur Rasenpflege und die passenden Geräte finden Sie in unserem umfassenden AS-Motor Sortiment.

Wann muss mein Rasen im Herbst das letzte Mal zum Frisör?

Hans-Jürgen Negele, Head-Greenkeeper

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den letzten Rasenschnitt? Mähe ich das Gras besonders kurz oder lasse ich es etwas länger? Muss der letzte Schnitt vor oder nach dem ersten Frost erfolgen? Bei solchen Fragen sollte man am besten jemanden um Rat fragen, der richtig viel Ahnung von Rasen hat. Am besten einen echten, professionellen, Bundesliga und Golf Head-Greenkeeper.

Hans-Jürgen Negele hat satten, grünen Rasen zu seinem Leben gemacht. Er ist aktuell Head-Greenkeeper des Golfclubs zu Gut Ludwigsberg in Türkeim (Allgäu) und war in dieser Funktion zuvor auch schon für den FC Augsburg tätig. Auch heute noch berät er die Augsburger, wenn der Stadion-Rasen nicht so recht will.

Erste Anmerkung des Rasen-Profis: Der Frost hat nicht direkt etwas mit dem letzten Schnitt zu tun. Wohl aber die Bodentemperatur. Ab 8° Celsius Bodentemperatur wächst ein Rasen nicht mehr. In dieser Zeit des stoppenden Wachstums sollte der letzte Rasenschnitt erfolgen. Einige Zeit später kommt dann der erste Frost. Im Falle des Golfclubs zu Gut Ludwigsberg, im Allgäu, ist das in der Regel Mitte- bis Ende Oktober, in wärmeren Regionen, wie z.B. Freiburg im Breisgau, bis zu vier Wochen später.

Wenn es aber anders kommt? Wenn es wieder wärmer statt kälter wird? Ganz einfach. Dann kann ein weiterer Rasenschnitt erfolgen, ein sogenannter Reinigungsschnitt, am besten mit Fangkorb. Ab 8° Celsius Bodentemperatur ist dann wieder Schluss.

Welche Schnitthöhe ist für das Überwintern des Rasens ideal? Der gelernte Rasenprofi empfiehlt 5-7 cm Länge, er selbst setzt auf 5 cm. Ist der Rasen länger kann er unter einer Schneedecke „umfallen“ und bei direktem Bodenkontakt können sich Krankheiten und Schneeschimmel bilden. Ist der Rasen kürzer als 5 cm, kann er schlechter abtrocknen, was ebenfalls schädlich sein kann. Ist der Rasen im Frühjahr zu kurz, kann sich das Unkraut zu Beginn der Wachstumsphase schneller und stärker durchsetzen als der Rasen.

Ist Düngung am Ende der Wachstumsphase sinnvoll? Ja, ist die Antwort des Chef-Greenkeepers. Er empfiehlt hierzu Kalium betonte NPK-Dünger und eventuell etwas Eisendünger für eine sattere Farbe im Frühjahr. Die richtige Dosierung findet man auf der Verpackung des jeweiligen Düngers

Im Frühjahr beginnt dann das Ausbessern von kahlen Stellen durch Nach- oder Übersaat. Hier empfiehlt der Fachmann das Saatgut circa einen halben Zentimeter tief in den Boden einzuarbeiten oder zumindest mit feuchtem, gewaschenem Quarzsand abzudecken, um ein Austrocknen des Saatgutes zu verhindern. Ein bloßes Verstreuen des Saatgutes, frei nach dem Motto „viel hilft viel“ ist wenig erfolgversprechend, hierbei werden 90 Prozent der Saat nicht aufgehen.

Auf meine persönliche Frage hin, was ich an meiner Nord-West Seite gegen die starke Vermoosung meines eigenen Rasens tun könnte, hat er auch einen Tipp. Einen echten Schattenrasen gibt es leider nicht. Bei wenig Lichteinfall und erhöhter Nässe setzen sich Moose und Flechten immer stärker durch als der Rasen selbst. Etwas Abhilfe schaffen, neben Vertikutieren und Belüften, können Schatten-tolerante Rasensorten schaffen. Das Saatgut für seine Flächen bezieht H.J. Negele von ProSementis, einem Spezialisten für Rasen-Saatgut.

Letzte Frage für heute. Wie kann ich eigentlich ein echter Greenkeeper wie Hans-Jürgen Hegele werden? Gibt es Greenkeeper Schulen? Ja, die gibt es wirklich, erzählt mir der gelernte Profi für Rasenpflege. An den DEULAs Krefeld und Freising kann man den qualifizierten Abschluss „Fachagrarwirt/in Sportplatzpflege“ erlangen. Danach könne man viel Arbeiten und sich immer häufiger mit Dauerregen oder Trockenheit herumärgern. Einfacher sei der Job die letzten Jahre nicht geworden, aber einer muss ihn ja machen – so wie Hans-Jürgen Negele und sein Team.

Vielen Dank für das Interview.

Roman Mühleck, AriensCo GmbH, Produktmarketing

Der Frühjahrs-Check für Mäh- und Mulchgeräte

Beginnt das Gras zu wachsen, ist gut beraten, wer seinen Rasen- oder Mulchmäher schon rechtzeitig zuvor gecheckt und einsatzbereit hat. Denn bevor es aus der Winterruhe auf die Wiese geht, lohnt ein intensiver Blick auf den Mäher. Die Profis von AS-Motor geben einen Überblick, was zu einer Durchsicht gehören sollte. Kleinere Wartungsarbeiten lassen sich problemlos selbst erledigen.

Unabhängig vom Frühjahrs-Check gilt: Die Bedienungsanleitung sollte zurate gezogen werden. Beispielsweise gibt es Geräte, die ausschließlich nach rechts oder nur nach links gekippt werden dürfen. Grundsätzlich sollte der Luftfilter beim Kippen immer nach oben zeigen. Wer sich nicht daran hält, riskiert den Luftfilter mit Motoröl zu fluten. Zudem ist darin festgehalten, wer welche Aufgabe übernehmen kann bzw. darf, denn: Mäh- und Mulchgeräte durchsehen kann jeder; Reparaturen und einige andere Tätigkeiten, insbesondere an sicherheitsrelevanten Teilen, sollten unbedingt dem Fachhändler oder Motoristen überlassen bleiben. Und da die Sicherheit an erster Stelle steht, gilt vor dem Loslegen: Erst einmal den Zündkerzenstecker ziehen.

Vollständige Kontrolle

Sind verbogene oder beschädigte Teile vorhanden? Hat sich irgendwo Rost gebildet? Sitzen alle Kabel und Züge noch fest? Gibt es Riss- und Bruchstellen oder Verschleißerscheinungen? Sind die Bowdenzüge richtig eingestellt? Bewegliche Seilzüge wie Schalt- oder Bremszüge sollten auf Korrosion und Risse, auch einzelner Litzen, kontrolliert werden. Bewegliche Teile müssen regelmäßig und nach Anleitung geschmiert werden. Falls bei der Durchsicht Schäden oder Defekte auffallen, empfiehlt sich aus Sicherheitsgründen der Gang zum Fachhändler.

Räder und Messer

Während der monatelangen Winterpause verlieren luftgefüllte Reifen etwas an Druck. Vor dem ersten Mähen sollten sie daher, wenn nötig, auf den empfohlenen Luftdruck aufgepumpt werden. Räder sind, wie alle beweglichen Teile, an der Radnabe zu schmieren. Die Messer müssen fest sitzen und dürfen keine Schäden aufweisen, z. B. Verformungen, Ausbrüche, Abnutzung über die Verschleißindikatoren, abgenutzte oder löchrige Flügel. Sind sie stumpf oder beschädigt, gilt aus Sicherheitsgründen: Finger weg. Der Fachhändler repariert bzw. schärft die Messer nicht nur, er hat zugleich auch noch die notwendige Ausrüstung für das Auswuchten.

Kraftstoff tanken

Vor dem Tanken ist zu kontrollieren, ob sich noch Kraftstoff aus der vergangenen Saison im Tank befindet. Sind noch Reste im Tank, sollte er samt Vergaser zunächst vollständig entleert werden. Denn alter Sprit kann den Vergaser und die Kraftstoffleitungen verharzen und verstopfen. Zur vollständigen Entleerung des Vergasers den Motor starten, den Benzinhahn zudrehen und im Leerlauf solange laufen lassen, bis das Gerät von allein abstellt.
Nun frischen, neuen Kraftstoff nachfüllen. Normaler Otto-Kraftstoff altert schon ab 30 Tagen. Spezielle Additive können die Haltbarkeit über den Winter verlängern. Benzin und besonders 2-Takt-Gemische sollten nicht älter als drei Monate sein. Ansonsten besteht das Risiko von Leistungsverlust oder bei 2-Takt-Motoren sogar das von Motorschäden. Im Handel erhältliche Sonderkraftstoffe haben im Allgemeinen eine längere Haltbarkeit.

Regelmäßig – und im Frühjahr rechtzeitig – checken

Durch regelmäßige Checks lässt sich die Leistungsfähigkeit eines Mähers auf Dauer erhalten. Besonders Hochleistungs- und Hochgrasmäher bringen es in einer Mähsaison auf viele oder sogar hunderte Stunden Laufzeit und das fast immer unter Volllast. Dementsprechend benötigen sie eine noch sorgfältigere Wartung und Prüfung als kleinere Mäher mit geringer Betriebszeit. Wer den Check vom Händler erledigen lassen will, dem empfiehlt AS-Motor frühzeitig einen Termin zu vereinbaren, damit der Mäher pünktlich zur Mähsaison einsatzbereit ist. Ein flächendeckendes Netz qualifizierter Fachhändler ist über die Fachhändlersuche auf der Website von AS-Motor zu finden: https://www.as-motor.de/haendlersuche/

Checkliste vor dem ersten Anlassen:

  • Zündkerzenstecker gesteckt
  • Reifendruck angepasst
  • Kraftstoff getankt
  • Bewegliche Teile geschmiert
  • Komplettes Gerät visuell auf Schäden oder Defekte geprüft

Expertenwissen rund um die Themen Wartung und Service

Detailierte Anleitung für Reinigungs- und Pflegearbeiten von Karosserie, Rahmen und Mähwerk – Fit für die kommende Saison Teil 1

Detailierte Anleitung für Reinigungs- und Pflegearbeiten von Motor und Elektrik – Fit für die kommende Saison Teil 2

Der richtige Mäher für mein Gras – SUV oder Sportwagen?

Bei Autos gibt es Geländewagen und Sportwagen. Mit modernen SUV-Fahrzeugen ist man auch auf der Straße flott unterwegs, wohingegen ein Sportwagen im Gelände vollkommen unbrauchbar ist. Ähnlich verhält es sich auch, wenn man Rasenmäher mit Hochgras- oder Wiesenmähern vergleicht. Ein Vorteil bei einer speziellen Anwendung kann woanders zu einem erheblichen Nachteil werden. Gemeinsam mit unserem Experten Roman Mühleck vom Produktmanagement bei AS-Motor gehen wir heute der Frage nach, für welchen Einsatz man einen Hochgras- oder Wiesenmäher braucht oder ob ein Rasenmäher für das zu mähende Gras ausreicht.

Der Rasenmäher – Der saubere Schnitt zählt

Ein klassischer Rasenmäher soll Gras bis ca. 20 cm Länge abschneiden und restlos in einen Fangsack werfen können. Damit er diese Aufgabe sauber meistert, hat das direkt angetriebene Messer eine hohe Drehzahl und somit eine hohe Schnittgeschwindigkeit. Die Leerlauf-Drehzahl liegt bei circa 2800 bis 3000 Umdrehungen in der Minute. Schnelle Messer erzeugen eine saubere Schnittfläche am Grashalm, die sich wiederum weniger weiß verfärbt, weniger ausgefranzt ist und so ein ansprechendes Schnittbild erzeugt. Gleichzeitig müssen die Messer eines Rasenmähers einen starken Windstrom erzeugen, damit das Gras nach oben gesaugt, geschnitten und danach restlos in den Fangsack geschleudert wird. „Dieser Windstrom verbraucht übrigens den größten Teil der Motorleistung, mehr als das Mähen selbst. Gleichzeitig ist es auch dieser Windstrom, der das typische Brummen eines Rasenmähers ausmacht“, erklärt Roman Mühleck und fügt hinzu: „Dieser ganze Vorgang läuft in einem geschlossenen Mähdeck ab, ohne Frontöffnung für das Gras, sondern nur mit einer Öffnung für den Heckauswurf. Das ist das Geheimnis eines sauberen Rasen-Schnittes.“

Unser Experte: Roman Mühleck, Produktmanager bei AS-Motor.

Wenn die Kraft ausgeht

Wird das Gras jedoch höher als 20 cm, bekommt ein Rasenmäher Probleme damit fertig zu werden. Zunächst muss sich das gesamte Gras vor dem Mäher unter der Mähhaube durchzwängen. Den Widerstand spürt man, wenn ein Rasenmäher in hohem Gras stehen bleibt und man ihn mit Kraftaufwand vorwärts schieben muss. Nun gelangt das lange Gras endlich in die Mähhaube. Aber es ist jetzt um- und flachgedrückt. Zudem kommt richtig viel Material gleichzeitig in die Haube. Der Motor beginnt sich abzumühen und seine Drehzahl sinkt. Dadurch kann er schlechter saugen, schlechter schneiden und schlechter auswerfen. Das Ergebnis ist ein unsauberer Schnitt, stehende Stängel, unsauberes Sammeln und zuletzt eine verstopfte Mähhaube – der Motor geht aus! Ähnlich verhält es sich auch bei Mulch-Rasenmähern. „Ab diesem Moment kommen unsere Hochgrasmäher von AS-Motor ins Spiel“, weiß der Experte.

Beim klassischen Rasenmäher zählt vor allem ein sauberes Schnittbild, so wie man es mit dem AS 510 EProClip erzielt.

Grashöhen von bis zu 100 cm und Hanglagen sind für den AS 63 EAllmäher kein Problem.

Die Stärkeren: Wiesen- und Hochgrasmäher

Wiesen-, Hochgras- oder auch Allmäher genannt schaffen, je nach Modell, Grashöhen von 60 bis zu 150 cm. Ab einer gewissen Stärke werden sie auch Gestrüpp-Mäher genannt.

Der größte Unterschied zu einem Rasenmäher liegt zunächst einmal in der Motorstärke von mindestens 5 PS oder mehr. Das Mähdeck dieser Maschinen hat eine große Öffnung nach vorne und lässt langes Gras mit wenig Widerstand an die Messer gelangen, ohne es vollständig niederzudrücken. Die Stängel in Bodennähe können somit vom Messer immer noch im rechten Winkel abgemäht werden. Ergebnis: Alles Gras ist gemäht, wenige bis keine Stängel stehen mehr. Bei dichtem Gras käme aber auch hier der Motor bald an seine Leistungsgrenze. Wie hier Abhilfe geschaffen wird, erklärt uns der Fachmann: „Hier bedient man sich eines physikalischen Tricks, einer Motor-Messer-Untersetzung. Der Motor dreht mit einer Leerlaufdrehzahl von circa 3400 bis 3800 Umdrehungen pro Minute. Über einen Riemen wird die Drehzahl auf das Messer übertragen. Durch eine größere Riemenscheibe auf dem Messer als auf dem Motor wird die Drehzahl des Messers zwar verringert, aber das Drehmoment (die Kraft) am Messer erhöht. Nun kann der Motor dichtes und langes Gras schneiden, da sich seine Kraft vervielfacht hat.“ Gleichzeitig schützt diese Trennung von Messer und Motor durch einen Riemen den Motor vor Beschädigungen, wenn das Messer auf ein hartes Hindernis prallt. Der Schlag auf das Messer wird durch den Riemen abgefangen und nicht auf die Kurbelwelle übertragen. Diesen Vorteil haben alle Modelle mit Messerkupplung wie beispielsweise der Allmäher AS 63.

Der Auswurf des gemähten Aufwuchses erfolgt durch vergrößerte Auswurföffnungen zur Seite oder bei geschlossenen Mähdecks nach hinten zwischen den Rädern hindurch. Geschlossene Mähdecks mit Heckauswurf wie bei den Allmähern AS 62, AS 63, AS 65 und AS 73 aus dem Hause AS-Motor haben einen Sicherheitsvorteil, da das Risiko von Steinschlag nochmals verringert ist. Zudem halten sie das Schnittgut länger im Mähdeck, wodurch es feiner zerkleinert (gemulcht) werden kann. Modelle mit Kreuzmessersystem oder Schlegelmähwerke erzielen hier das beste Mulchergebnis. Im Allgemeinen verfügen Hochgrasmäher auch über einen stärkeren Radantrieb als Rasenmäher, da sie auch in unebenem Gelände vorankommen müssen. Profilierte Räder oder Luftbereifung mit Ackerstollenprofil sind hier Standard. Modelle für den Einsatz am Hang verfügen zudem über eine Bremse, eine Feststellbremse oder eine Motorbremse sowie über eine Differentialsperre und einen seitlich verstellbaren Lenker.

Nicht für den englischen Garten geeignet

Wiesen- und Hochgrasmäher sind dafür ausgelegt mit dichterem Bewuchs zurecht zu kommen. Kleinere Modelle wie der Allmäher AS 21 schaffen hier schon bis zu 60 cm Gras, große Maschinen bis zu 150 cm. Wie oben erklärt ist aber die Messergeschwindigkeit und die Sogwirkung des Messers im Vergleich zum Rasenmäher reduziert. Dies bedeutet, dass Schnittflächen nicht so akkurat und sauber sind und eventuell umgedrücktes oder feines Gras nicht nach oben gesaugt wird. In hohem Bewuchs fällt dieser Nachteil wenig bis gar nicht auf, auf einem Rasen aber schon. Das Schnittbild auf Rasen ist eindeutig schlechter. Hinzu kommt, dass Hochgrasmäher über keinen Fangsack verfügen und das Schnittgut immer sichtbar auf der Fläche verbleibt. Ein echter Mulch-Rasenmäher wie der AS 510 ProClip ist hier also die bessere Wahl.

Ein Profi-Rasenmäher wie der AS 531 kann auch noch Grashöhen von bis zu 30 Zentimeter sauber mähen.

Die Entscheidung für den richtigen Mäher

Zurück zum Vergleich am Anfang. Wiesen- und Hochgrasmäher stehen für den SUV und Rasenmäher für den Sportwagen. „Der Vergleich passt nur bedingt, denn Hochgrasmäher sind keine Rasenmäher. Sie schaffen es nicht, die gleiche Ästhetik auf einem Rasen zu erzeugen und lassen dazu noch alles liegen, wo es wuchs“, stellt Roman Mühleck klar. Dennoch können einige Modelle der Hochgrasmäher mit einem zusätzlichen Mulchkit oder zwei Messergeschwindigkeiten ganz brauchbare Mähergebnisse auf Rasen erzielen – vielleicht nicht im englischen Garten aber sicherlich auf einem Feriengrundstück. Bei hohem Gras über 30 cm hingegen kommen Rasenmäher definitiv an ihre Grenzen. Nur starke Profi-Rasenmäher wie der AS 531 mit mindestens 180 cm³ Hubraum und einem 4-Takt- oder 2-Takt-Motor können hier noch etwas ausrichten.

Nun ist es also an Ihnen, sich den für Ihre Anforderungen richtigen Mäher auszusuchen. Beim Fachhändler können viele Maschinen direkt begutachtet und ausprobiert werden. Mit größeren Maschinen sollten Sie auf jeden Fall einmal selbst mähen, am besten auf Ihrem eigenen Terrain.

Das zusätzlich erhältliche Mulchkit für den AS 62 und AS 63 sorgt für ein schöneres Schnittbild.

Harte Realität – Sitzfederung bei Aufsitzmähern und Rasentraktoren

Heizung, Lordosenstütze, einstellbare Seitenwangen, Massagefunktion und eingebaute Lüftung – es hat sich die letzten 20 Jahre ganz schön was getan bei der Technik von Autositzen. Der Zugewinn an Sitzkomfort ist zunächst unsichtbar, macht sich aber spätestens nach 300 Kilometern Autofahrt bemerkbar. Beweglichkeit statt Steifheit, Lockerheit statt Verspannung und vor allem Frische und Tatendrang anstatt Müdigkeit und Schlappheit. Den Unterschied zu früher kennen vor allem noch die älteren unter uns, dank den Sitzen von VW Golf II und Opel Kadett.

Der neue Sitzkomfort hat nach dem Kraftverkehr auch die Landwirtschaft erreicht. Moderne Traktoren und Schlepper bieten heute serienmäßig hohen Sitzkomfort. Topmodellen beeindrucken mit voll einstellbaren 3D Luftfederungen.

Der Sitzkomfort ist ein wichtiger, wenn nicht sogar entscheidender Faktor für die Leistungsfähigkeit, die Effizienz und das Wohlbefinden eines Maschinenführers.

Wie ist es aber um den Sitzkomfort von Aufsitzmähern bestellt? Was kann ein Mitarbeiter in der kommunalen Grünflächenpflege heute an Sitzkomfort erwarten?

Zunächst einmal zur „harten“ Realität, im wahrsten Sinne des Wortes, den Sitzfederungssystemen von vielen Aufsitzrasenmäher.

Mindeststandard seit Jahren ist ein gepolsterter Sitz mit Spiralfedern darunter. Der Sitz ist auf einem meist hochklappbaren Rahmen montiert, der vorne drehbar gelagert ist und hinten auf simplen Spiralfedern aufliegt. Je nach Federstärke und Federweg gleicht der Sitz Bodenunebenheiten durch eine mehr oder weniger starke Wippbewegung aus. Die Federn nehmen dabei die einwirkende Kraft durch Verformung auf, geben diese aber auch wieder zügig ab. Nachteil dieses Systems ist, dass die aufgenommene Energie der Federn nicht vermindert wird und der Sitz auf und ab schwingt, ähnlich einem „Flummi“-Gummiball. Für den Komfort des Fahrers bedeutet dies, dass Belastungsspitzen, vor allem für die Wirbelsäule, geglättet bzw. entschärft werden, aber das permanente „Schaukeln“ als unangenehm empfunden werden kann.

Den gleichen Effekt hat die zweithäufigste Sitzfederung bei Aufsitzmähern – die gute alte Blattfeder. Ein Sitz wird auf gebogene Blattfedern montiert. Durch Verformung des Metalls federt der Sitz auf und ab, ebenfalls ohne Dämpfung. Einziger Vorteil bei den Blattfedern ist, dass durch Verstellen des Auflagepunktes (Länge der Blattfeder) die Federhärte verstellt werden kann.

Eine spürbare Komfortverbesserung bringen Sitzfederpakete, die neben der reinen Federung auch über Dämpfungselemente verfügen. Die Arbeitsteilung ist dann wie folgt: Die Feder schluckt den Stoß und der Dämpfer vermindert die Schwingung durch Energieabbau. In modernen Sitzfederungen von Profi-Aufsitzmähern werden heute überwiegend Gasdruckdämpfer verwendet. Das Funktionsprinzip ist simpel, aber wirkungsvoll. Eine Kolbenstange bewegt einen Kolben in einem mit Öl gefüllten Raum. Drückt der Kolben auf das Öl, kann dieses nur durch kleine Bohrungen des Kolbens entweichen. Die Widerstandskraft gegen das Fließen einer verdrängten Flüssigkeit setzt der Kolbenstange eine dämpfende Kraft entgegen. Das unerwünschte Nachschwingen wird vermieden und der Fahrer fühlt sich wohler.

Bis heute bieten nicht alle Hersteller von Profi-Aufsitzmähern serienmäßig hochwertige Sitzfederungen an. Oftmals müssen sie nachträglich als Zubehör gekauft werden. Talentierte Hobbyschrauber und Mechaniker bedienen sich auch am umfangreichen Internetangebot von Federpaketen aus dem Agrarbereich.

Standard Sitzfederung (AS-Motor)

Fazit

Im Vergleich zu modernen Schleppern und Traktoren bieten Aufsitzmäher nur sehr spartanischen Sitzkomfort für den Fahrer. Umso wichtiger ist es bei der Anschaffung eines gewerblich genutzten Aufsitzmähers auf den maximal möglichen Sitzkomfort zu achten. Moderne Sitzfederungen sind erhältlich wenn auch leider nicht immer serienmäßig. Gönnen Sie sich oder Ihren Mitarbeitern diesen erschwinglichen Luxus, sie werden es Ihnen danken.

Beispiel für ein hochwertiges Aufsitzmäher-Sitzfederpaket mit Gasdruckdämpfer, Firma AS Motor Germany, AS 940 Sherpa 4WD Hochgrasmäher:

Technische Merkmale:

  • besonders niedrige Bauhöhe für tiefen Schwerpunkt des Fahrers (Hangtauglichkeit des Mähers)
  • Einstellbares Fahrergewicht von 55-120 kg
  • Einstellanzeige mit Skala
  • doppelte Spiralfedern
  • progressiver Federweg
  • Elastomer Endanschläge
  • Schmutz- und staubresistente Lagerbuchsen
  • Integrierte, mechanische Messer-Sicherheitsabschaltung
  • gewichtsreduzierte Konstruktion

Einstellhebel Sitzfederung AS 1040 Yak 4WD

Spiralfeder einer Standard Sitzfederung (AS-Motor)